Wieder hier, Kind inzwischen 17

Einfach nur über sich und seine Kinder erzählen
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Cleo
Beiträge: 3
Registriert: Sa 6. Dez 2025, 17:54

Wieder hier, Kind inzwischen 17

Beitrag von Cleo »

Hallo zusammen,

bevor ich mich vorstelle, möchte ich euch mitteilen, dass ich vor vielen Jahren unter einem andeten Namen wegen meines Sohnes schon zweimal hier registriert war. Leider habe ich offenbar ein Talent, meine Zugangsdaten zu vergessen. Daher bin ich- nach einigen Jahren Pause- unter diesem Namen wieder hier.

Kurz zu meinem Weg:

Als mein Sohn gute 3 Jahre alt war, fielen mir einige Details an ihm auf, die mich stutzig machten. Da kamen zum ersten Mal Worte in meinen Kopf, die ich niemandem erzählte: " Hochbegabung ", " früh entwickelt ", anders als andere ". Heimlich und mit Scham googelte ich nach Wissen zum Thema.
Dieses Forum hier half mir einige Jahre lang sehr. Ich bekam Antworten auf meine Fragen, das Gefühl der Zusammengehörigkeit und es half mir, alles Erlebte zu reflektieren.

Und ja, @rabaukenmama, wir redeten damals auch oft miteinander 😊

Nun ist mein Sohn 17 Jahre alt, hat nach einer ungewöhnlichen Schullaufbahn sein Abitur und genießt gerade sein Gap-Year .

Ich bin übrigens Lehrerin ( Grundschule) und inzwischen auch zertifizierte Lerncoach.

Wer weiß, vielleicht kann ich ja etwas von dem, was ich hier damals so herzlich bekam, zurück geben oder vielleicht sogar für mich neue Inspirationen.

Liebe Grüße

Cleoprata
Roadrunner
Beiträge: 8
Registriert: Fr 3. Mai 2024, 07:54

Re: Wieder hier, Kind inzwischen 17

Beitrag von Roadrunner »

Hallo,
Ich konnte lange nicht schreiben, da mein Account nicht funktionierte. Vielleicht geht das anderen auch so?
Ich würde gerne mehr wissen von dir und deinem Kind. Wie verlief die Pubertät? Wie war es in der Schule, auch notentechnisch?
Viele Grüsse
Cleo
Beiträge: 3
Registriert: Sa 6. Dez 2025, 17:54

Re: Wieder hier, Kind inzwischen 17

Beitrag von Cleo »

Hallo roadrunner,

Du fragst nach einer großen Zeitspanne 😉, magst du es etwas eingrenzen?

Sohnemann war ja 12,als Corona ausbrach, was die beginnende Pubertät erstmal künstlich veränderte. Er war nämlich in der Klassenstufe, in der die Kinder hier die längsten Homeschooling-Zeiten hatten.
Einfach war das für die Kinder nicht.
Als dann aber wieder die Schule begann, war es eigentlich recht einfach.
Wir sind Eltern, die der Meinung sind, dass man ein Kind ab dem 12. Lebensjahr sowieso nicht mehr erziehen kann ( laut Jasper Juul ) und haben ihm daher von da an die meisten Belange seines Lebens selbst entscheiden lassen ( außer natürlich, etwas wäre gefährlich oder schädlich, so beispielsweise die PC Zeit. Die war Klar begrenzt). Daher hatten wir insgesamt eine relativ ruhige Pubertät, aber natürlich gab es auch stressige Phasen 😉

Wie alt denn Kind?

Liebe Grüße

Cleo
Roadrunner
Beiträge: 8
Registriert: Fr 3. Mai 2024, 07:54

Re: Wieder hier, Kind inzwischen 17

Beitrag von Roadrunner »

Hallo cleo,
Unser eines Kind ist 14 Jahre alt und noch nicht in der Pubertät. Er ist sehr ehrgeizig und sehr gut in der Schule. Ich wollte einfach wissen, wie das bei euch war. Haben sich Einstellung gegenüber der Schule und Noten geändert? Bzw. wurde ein vorhandener Perfektion vielleicht weniger. Hat er viel mit Freunden unternommen oder war er viel zu Hause? Natürlich ist jedes Kind anders, aber interessant sind eure Erfahrungsberichte sicher.
Ich freue mich über sehr gute Noten und dass ihm alles leicht fällt. Dennoch denke ich mir manchmal, dass er etwas gelassener sein könnte und nicht so arg perfektionistisch und ehrgeizig. Ich habe etwas Sorge, was passiert, wenn die Noten mal schlechter werden. Aber vielleicht sieht er das irgendwann lockerer (in der Pubertät verschieben sich ja die Interessen).

Gruss roadrunner
Cleo
Beiträge: 3
Registriert: Sa 6. Dez 2025, 17:54

Re: Wieder hier, Kind inzwischen 17

Beitrag von Cleo »

Hallo Roadrunner,

Er war nicht perfektionistisch und in der Pubertät eher unmotiviert 😅
Unsere Aufgabe war, dies auszuhalten, ihm zu vertrauen und gleichzeitig ihn gut zu begleiten.

Das klappte - meist;-)

Rechtzeitig vor dem Abitur, also in Klasse 10, wurde er soweit motivierter, dass sich seine Arbeitshaltung änderte und er dann entspannt, aber auch verantwortungsbewusst, durch die Oberstufe ging.

Ist der Perfektionismus denn eine Belastung für IHN oder EUCH?
Ich merke, dass es mir immer besser gelingt, ihn zu akzeptieren und zu vertrauen. Dad wiederum stärkt ihn und lässt ihn seinen persönlichen Weg sicherer gehen.
Es sind ja meine persönliche Ängste, die ich manchmal innerlich auf ihn übertrage.

Sohn ist übrigens eher introvertiert und braucht nicht so viele Verabredungen, ich bin nicht introvertiert, aber mag auch gerne meine Ruhe im Alltag, habe gleichzeitig viele Bekannte und mehrere gute Freundschaften.
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