Re: Wieviel Wissen gebt Ihr Euren Kindern?
Verfasst: So 19. Jan 2014, 22:54
sogesehen hat schon auch recht, nach den Schlafenszeiten meiner Kinder könnte ich (mit Eurer Einstellung) unter der Woche praktisch nie Nachrichten schauen denn ich stehe meistens zwischen 5h und 6h mit meinem Kleinen auf und falle gegen 21h mit meinem Grossen ins Bett.
Und es stimmt: ich finde Wissensvermittlung durch Nachrichtenbilder (zumindest bei meinen Kindern) durchaus zumutbar. Hätte ich das Gefühl, es würde meinen Kindern in irgendeiner Form schaden würde ich darauf verzichten. Das heisst nicht dass ich meine Kinder zum zuschauen nötige oder ihnen die Ohren mit vollquatsche mit irgendwelchen Erklärungen die sie nicht hören wollen.
Beispiel Nachrichten heute: mein Sohn schaute anfangs nicht zu (da ging´s um die Obmannsdiskussion bei der ÖVP) und stieg mal kurz ein als von einem Brand in einem Salzburger Hotel berichtet wurde. Dabei wurden 3 Fotos (keine Filme) vom brennenden Haus mit den Löschfahrzeugen rundherum gezeigt. Diese Bilder kennt mein Sohn bereits von Bilderbüchern, die sind also was bekanntes. Danach stieg er wieder aus, fragte aber beim Wort "europäisch" nach, was das bedeutet. Als ich erklärte, damit ist alles gemeint, was in Europa passiert oder gemacht wird bat er mich, den Globus zu holen und ihm noch mal zu zeigen wo Europa liegt. Das tat ich dann auch. Danach bat er noch um die Europakarte weil er wieder mal schauen wollte wo Spanien liegt (im Moment sein Lieblingsland) und danach hat er noch einmal die Flaggen von Europa (am Rand der Karte aufgedruckt) wiederholt und danach ist er dem Verlauf der Donau gefolgt (die kennt er ja "persönlich") und wollte wissen durch welche Länder sie fliesst bis sie im schwarzen Meer ankommt. Anschliessend schaute er sich noch die Verläufe der anderen europäischen Flüsse an. Danach war das wieder uninteressant. Durch die Ablenkung mit Globus und Karten hat er ( und leider auch ich) den Rest der Nachrichten verpasst.
Das Wetter schaut er übrigens auch sehr gerne weil er die Österreichkarte mit den vielen Wolken und Sonnen so gerne sieht und gerade dabei ist, die Reihenfolge der Wochentage zu lernen (die es da zu lesen gibt).
So wie heute laufen bei uns öfter Nachrichtensendungen ab: er schaut meistens gar nicht hin, fragt dann aber doch was und daraus entwickelt sich eine ganz lockere Form der Wissensvermittlung im Gespräch.
Und es stimmt: ich finde Wissensvermittlung durch Nachrichtenbilder (zumindest bei meinen Kindern) durchaus zumutbar. Hätte ich das Gefühl, es würde meinen Kindern in irgendeiner Form schaden würde ich darauf verzichten. Das heisst nicht dass ich meine Kinder zum zuschauen nötige oder ihnen die Ohren mit vollquatsche mit irgendwelchen Erklärungen die sie nicht hören wollen.
Beispiel Nachrichten heute: mein Sohn schaute anfangs nicht zu (da ging´s um die Obmannsdiskussion bei der ÖVP) und stieg mal kurz ein als von einem Brand in einem Salzburger Hotel berichtet wurde. Dabei wurden 3 Fotos (keine Filme) vom brennenden Haus mit den Löschfahrzeugen rundherum gezeigt. Diese Bilder kennt mein Sohn bereits von Bilderbüchern, die sind also was bekanntes. Danach stieg er wieder aus, fragte aber beim Wort "europäisch" nach, was das bedeutet. Als ich erklärte, damit ist alles gemeint, was in Europa passiert oder gemacht wird bat er mich, den Globus zu holen und ihm noch mal zu zeigen wo Europa liegt. Das tat ich dann auch. Danach bat er noch um die Europakarte weil er wieder mal schauen wollte wo Spanien liegt (im Moment sein Lieblingsland) und danach hat er noch einmal die Flaggen von Europa (am Rand der Karte aufgedruckt) wiederholt und danach ist er dem Verlauf der Donau gefolgt (die kennt er ja "persönlich") und wollte wissen durch welche Länder sie fliesst bis sie im schwarzen Meer ankommt. Anschliessend schaute er sich noch die Verläufe der anderen europäischen Flüsse an. Danach war das wieder uninteressant. Durch die Ablenkung mit Globus und Karten hat er ( und leider auch ich) den Rest der Nachrichten verpasst.
Das Wetter schaut er übrigens auch sehr gerne weil er die Österreichkarte mit den vielen Wolken und Sonnen so gerne sieht und gerade dabei ist, die Reihenfolge der Wochentage zu lernen (die es da zu lesen gibt).
So wie heute laufen bei uns öfter Nachrichtensendungen ab: er schaut meistens gar nicht hin, fragt dann aber doch was und daraus entwickelt sich eine ganz lockere Form der Wissensvermittlung im Gespräch.