Re: Ich bin so unsicher und brauche Rat!
Verfasst: Mi 3. Apr 2019, 13:08
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Austausch zum Thema Hochbegabte Kinder
http://www.forum.klugekinder.at/
Naja, Mensa meint, hochbegabt sind Personen, die in einem anerkannten IQ-Test einen Wert von 130 oder höher erreichen. Das ist ja sehr klar definiert. So, wie man in Deutschland als Frau ab 183cm und als Mann ab 195cm Körpergröße als großwüchsig gilt.alibaba hat geschrieben:Kann man das so einfach beantworten? Gibt es darauf überhaupt eine passende Antwort? Das finde ich total schwierig.Rabaukenmama hat geschrieben: Was hat deiner Meinung nach überhaupt mit einer Hochbegabung zu tun?
Mich spricht auf jeden Fall die klare Haltung und Anforderung der Mensa an. Die definieren das präzise.
Deine Aussage stimmt schon. Denn so, wie ein Mann mit 194cm Körpergröße ähnliche Bedürfnisse (an Kleidung, Wohnug, Sportgeräte,...) hat, wie ein Mann mit 195cm (obwohl ersterer offiziell nicht als großwüchstig gilt), so ist die tatsächliche Grenze, was jetzt noch "normal" und was schon "hochbegabt" ist schwimmend.alibaba hat geschrieben: Alles Andere empfinde ich als kann, muss aber nicht. Man liest so viel im Internet darüber, dass die Konturen verschwimmen. Was der eine für hochbegabt hält, negiert der Andere. Da definiert jeder für sich was das mit einer Hochbegabung zu tun hat.
Also das war und ist definitiv Quatsch! Woher hast du diese Info?alibaba hat geschrieben: Früher hatte es mit einer HB zu tun, wenn man die Dinosaurier kannte.
Auch das ist Quatsch. Es geht ja nicht darum, wie Lieschen Müller Hochbegabung definiert, sondern es gab seit der "Erfindung" des IQs klare Grenzen, ab wann jemand als hochbegabt gilt.alibaba hat geschrieben: Vor nicht allzu langer Zeit hatte es mit Hochbegabung zu tun, wenn man im Kiga bereits lesen und schreiben konnte.
Sorry, aber solche Aussagen sind wie die Meinung meines ehemaligen Hausarztes dass Kinder, die über ein Jahr gestillt wurden, Alkoholker werdenalibaba hat geschrieben: Es gibt jede Menge interessanter Literatur von Lehrern; das Kind kann das und das nicht - das müssen sie verstehen, das ist hochbegabt. Kurzum: jeder sagt etwas Anderes, was seiner Meinung nach mit Hochbegabung zu tun hat.
Weil ich eine Frau/Mädchen bin, schaffe ich es nicht, mich selber zu lösen oder zu entwickeln? Ich kann da nur sagen, ich habe ab 18 gemacht, was ich für richtig empfand. Und hätte ich das Gefühl gehabt, jetzt meinen IQ wissen zu wollen, dann wäre ich das angegangen um mir die Last zu nehmen.
Das ist mir jetzt zu wage formuliert. Meinst du damit, sich selbst testen zu lassen oder was?Ich finde, etwas selber anzugehen, hat nichts mit dem IQ zu tun, sondern mit sich selbst.
Das hier ist ein Forum für kluge Kinder. Du bist Mutter eines klugen Kindes. Der Post ging um die FRage ob das Kind hochbegabt ist, die "Mädchen"-Thematik trat in Zusammenhang mit der Hochbegabung auf (sich neben dem hochbegabten Bruder als Schwester dumm fühlen...)...Du kannst es trennen, aber darum geht es hier ja die ganze ZeitEs mag mit dem Charakter zusammen hängen, mit dem wie man erzogen wurde, was einem vermittelt wurde und was für eine Persönlichkeit einem mitgegeben wurde. Die Einen ziehen ja auch vollkommen selbstbewusst ins Leben, Andere können sich nicht lösen. Das möchte ich aber trennen vom Geschlecht und vom IQ (im normalen Sinne).
Quatsch - wer mit sich ein Leben lang im Reinen ist, verändert sich doch nicht. Ich verändere mich, eben weil ich nicht mit mir im Reinen bin. Aber wer hindert mich denn das, als junger Erwachsener, anzugehen?
[/quote]Woher weißt Du das?Meine3 hat geschrieben: Den meisten unentdeckten Hochbegabten geht dieses Gefühl ab.
alibaba hat geschrieben:Damit habe ich ein Problem. Sind die, die das nicht so machen, dann sozial normal begabt? Weil sie nicht spüren, was die Gesellschaft von einem erwartet?Koschka hat geschrieben:Man weiß nicht unbedingt was die Gesellschaft von einem erwartet. Aber, hier sind wir wieder bei der Begabung, die sozial überkometente Kinder spüren das, was der Gegenüber von ihnen erwartet. Sie passen sich an, sie schieben die eigenen Wünsche in den Hinterkopf. SIe wollen brav sein und den anderen Gefallen, bis sie sich selber aufgeben.
Vielleicht sind es ja gerade die sozial Begabten, die das machen, was sie selber machen wollen und auf den gesellschaftlichen Duktus pfeifen.
Koschka hat geschrieben:Charlotte hat an anderer Stelle neulich ein Link zum Thema gepostet. Das trifft es ziemlich genau. Das sind die sozialemotional hochbegabten, die sich übermäßig anpassen und sich dann irgendwann mal hundeelend fühlen, weil es keinen "ICH" mehr gibt.
Ich meinte, die Aussage, dass man es früher (wann immer das gewesen sein soll) mit HB zu tun hatte, wenn man die Dinosaurier kannte, ist Quatsch. Und einen Link zu finden, wo sowohl das Wort "hochbegabt" als auch das Wort "Dinosaurier" vorkommt, würde ich zur Not noch selbst schaffen - nur bekräftigt er leider nicht deine Aussage.alibaba hat geschrieben:Hier nur ein Link, den ich auf die Schnelle ergoogeln konnte.Rabaukenmama hat geschrieben:Also das war und ist definitiv Quatsch! Woher hast du diese Info?alibaba hat geschrieben: Früher hatte es mit einer HB zu tun, wenn man die Dinosaurier kannte.
https://www.schulpsychologie.de/ww3ee/b ... ticker.pdf
Noch mal, es geht nicht um das, was "jeder" sagt. Die Nachbarin kann von mir aus behaupten, ich können nie HB sein, weil ich ständig meinen Haustorschlüssel vergessen, dafür ist ihr Vater HB weil der alle Daten vom 2. Weltkrieg weiß. Das hat nichts mit Wissenschaft oder seriöser Forschung zu tun, das sind MEINUNGEN. Diese können durchaus interessant, aufschlußreich und hilfreich sein. Ich kann aber auch für jede noch so abstruse Meinung Internetseiten oder Bücher finden, die diese bestätigen und untermauern.alibaba hat geschrieben:Das ist ja nicht auf meinem Mist gewachsen, das liest man im Netz von denen, die sich da mit HB thematisch auseinander setzen. Und wenn jeder etwas anderes für sich definiert, weil er sagt, das kann ja gar nicht sein, dann wird es schwierig.Rabaukenmama hat geschrieben:Auch das ist Quatsch. Es geht ja nicht darum, wie Lieschen Müller Hochbegabung definiert, sondern es gab seit der "Erfindung" des IQs klare Grenzen, ab wann jemand als hochbegabt gilt.alibaba hat geschrieben: Vor nicht allzu langer Zeit hatte es mit Hochbegabung zu tun, wenn man im Kiga bereits lesen und schreiben konnte.
Es gibt jede Menge interessanter Literatur von Lehrern; das Kind kann das und das nicht - das müssen sie verstehen, das ist hochbegabt. Kurzum: jeder sagt etwas Anderes, was seiner Meinung nach mit Hochbegabung zu tun hat.
Wenn das so ist erübrigt sich ohnehin jede Diskussion. Es gibt Literatur in alle Richtungen, zu allen Themen. Ich werde immer etwas finden, um dir welche Aussage auch immer widerlegen zu können. Und heute, im Informationszeitalter, gibt es mehr Fake-news denn je.Rabaukenmama hat geschrieben:Es gibt Literatur darüber - unterschiedlichster Art. Nehme ich mir nur das was ich brauche? Woher weiß ich denn jetzt, das dem so ist oder dem?alibaba hat geschrieben: Sorry, aber solche Aussagen sind wie die Meinung meines ehemaligen Hausarztes dass Kinder, die über ein Jahr gestillt wurden, Alkoholker werden. Der Mann war ein durchaus fähiger Allgemeinmediziner, hat sich da aber in Bereiche vorgewagt, von denen er einerseits weder Ahnung hat noch andererseits Beweise dafür oder auch nur Anhaltspunkte.
Und auch wenn Pädagoge XY glaubt, ein bestimmtes Kind sei HB, KANN das stimmen, MUSS es aber nicht. Das mögen fähige Lehrer sein, aber diese Aussagen sind für mich als deren MEINUNG zu werten und nicht als Diagnose oder gar Wahrheit! Dasselbe ist mit Wahrnehmungsstörungen wie ADHS oder Autismus. Klar kann ein Pädagoge einen Verdacht in der Richtung äußern, aber er kann und darf (Gott sei Dank!) keine Diagnose stellen.
Das hat ja auch niemand behauptet. Ich zumindest kenne keine Erscheinung, kein Problem, keine Stärke oder keine Schäche, die ausschließlich auf Menschen zutrifft, die einen IQ von 130 oder mehr haben.Rabaukenmama hat geschrieben:Ja, ich glaube schon, dass es Dinge gibt, die häufiger im Zuge einer HB vorkommen. Aber sie sind eben nicht ausschließlich dem Hochbegabten zuordenbar bzw. damit erklärbar.alibaba hat geschrieben: Ich frage mich dann, ob du überhaupt anerkennst, dass Menschen AUF GRUND IHRER HOCHBEGABUNG bestimmte Probleme oder auch Stärken HÄUFIGER haben, als nicht hochbegabte Menschen? Oder sind wir anderen, die hier diskutieren, in deinen Augen nur verschrobene Nerds, die alles und jedes auf die Hochbegabung schieben wollen?
Das war Maca, die diesen tollen Link unter "emotionale Hochbegabung" gepostet hat, nicht ichCharlotte hat an anderer Stelle neulich ein Link zum Thema gepostet. Das trifft es ziemlich genau. Das sind die sozialemotional hochbegabten, die sich übermäßig anpassen und sich dann irgendwann mal hundeelend fühlen, weil es keinen "ICH" mehr gibt.