Re: vorzeitige Einschulung - ja, nein, vielleicht...
Verfasst: Mi 20. Mär 2019, 13:29
Hat jemand die Studie im Original im Netz gefunden? Sie würde mich interessieren 
Austausch zum Thema Hochbegabte Kinder
http://www.forum.klugekinder.at/
Ich schreibe auch in der ICH-Form. Wo habe ich dir vorgeworfen, mir vorzuschreiben, was ich zu tun habe?alibaba hat geschrieben:Du darfst tun und machen, was du willst. Habe ich Dir vorgeschrieben, was du zu tun hast? Ich schreibe eigentlich in der ICH-Form.Rabaukenmama hat geschrieben:
Ganz ehrlich - wenn MEIN Kind absolut NICHT zufrieden mit der aktuellen Beschulung ist (aus welchen Gründen auch immer) richtig ich mich NICHT nach Studien, wonach die meisten hochbegabten Kinder zufrieden sind.
Dein wörtliches Zitat dazu war: Rost schrieb dazu: das ein hochbegabtes Kind eigentlich weder eine spezielle Förderung noch Extras benötigen würde. Interessant finde ich das, da er einfach in Schulen ging und alle Kinder dort testete. Vollkommen unbefangen.alibaba hat geschrieben:Wo bitte habe ich behauptet, das ich das heraus gelesen habe? Rost hat sich dazu nicht positioniert. Es war jetzt auch nicht Gegenstand der Studie. Ich lehne auch keine Akzeleration ab. Wo steht das?Rabaukenmama hat geschrieben: Ich habe bei Rost jedenfalls nicht rausgelesen, dass er Akzeleration grundsätzlich ablehnt. Du vielleicht schon.
Naja, es gibt ja jede Menge Autoren, die sich mit der Studie beschäftigt haben. Seit dem Ursprungsjahr der Studie hat die Welt sich ja weiter gedreht und wissenschaftlich sind neue Ergebnisse dazu gekommen. Aber bisher hat keiner dieser Wissenschaftler das so krank gefunden, dass er die Ergebnisse nicht mehr passend finden würde. Dann gäbe es dazu kritischere Auseinandersetzungen. Gibt es aber nicht. Ob das jetzt daran liegt, dass es noch passend wäre oder aber, wie von Dir argumentiert, daran liegt, dass keiner daran Interesse hätte, weil das Geld knapp ist - kein Ahnung. Bleibt und ist spekulativ.Koschka hat geschrieben: Es gibt weder Bestätigung noch Wiederlegung. Man weiß aber, das sie uralt ist und seitdem sich in der Gesellschaft und im Schulsystem doch einiges verändert hat.
Das ist auch so ein Punkt an der Studie, der mich stört. Ich könnte mir vorstellen, dass Lehrer, die wissen, dass Kinder aus ihrer Klasse an so einer Studie teilnehmen, mehr auf die Bedürfnisse von wissbegierigen Kinder schauen und weniger versuchen, diese Kinder "einzuebnen". Schon alleine deshalb, weil die Lehrer dadurch mehr für das Thema sensibilisiert werden.Ich würde ganz sicher nicht zulassen, dass meine Kinder in der Schule am Fließband irgendwelchen psychologischen Untersuchungen unterzogen werden.
@Alibaba: Es geht nicht darum, Rost zu widerlegen. Man darf die Ergebnisse von Rost nur nicht auf Populationen und Verhältnisse ausdehnen, die er nicht untersucht hat. Was Rost selbst vermutlich gar nicht gemacht hat sondern diejenigen, die ihn zitiert haben. Dass es keine weiteren Studien gab, hört sich für mich eher so an, dass kein Interesse an Forschung zu dem Thema bestand.Bis jetzt hat noch keiner solche Zweifel daran gehegt, das er jetzt Rost widerlegen konnte. Sonst hätte es mit Sicherheit bereits weitere Studie dazu gegeben, die mit Sicherheit auch medial aufgetaucht wären.